Rocky Mountains High

2. Etappe 2014

2014, zweiter Teil der 2. Jahresetappe meiner Weltumradlung, Westen der USA.

Start: 13.05.2014 in Salt Lake City, Utah, USA
Ankunft: 06.06.2014 in Coeur d’Alene, Idaho, USA
Dauer: 25 Tage, 2.246 km
Gesamt 2014: 77 Tage, 7.080 km
Staaten: Utah, Wyoming, Montana, Idaho
Route: Salt Lake City, Ut – Pocatello, Id – Soda Springs, Id, – Jackson, Wy – Yellowstone NP – Bozeman, Mt – Helena, Mt – Glacier NP – Kalispell, Mt – Coeur d’Alene, Id

Fahrstrecke: Entlang bzw. durch die Rocky Mountains, somit überwiegend hügelig bzw. gebirgig. Flach lediglich in Flusstälern oder entlang einzelner Seen. Von Salt Lake City nach Norden. Hügelig im Süden Idahos um Pocatello. Verfehle in Fort Hall den Oregon Trail und fahre auf der Suche nach der Geisterstadt Chesterfield eine einsame und nahezu verkehrslose Schotterstraße Richtung Südosten. Durch den Snake River Canyon nach Jackson in Wyoming, entlang der Teton Mountains und durch den Yellowstone Nationalpark nach Norden. Quere mehrmals die Great Divide, die Wasserscheide zwischen Atlantik und Pazifik. Wechsle unmittelbar vor der Grenze zu Kanada die Fahrtrichtung, fahre durch das Reservat der Blackfoot Indianer zum Glacier Nationalpark. Auf einer aufgelassenen Bahnlinie Richtung Hiawatha Trail und über den Lookout Pass zurück nach Idaho, dann auf dem Coeur d’Alene Trail bzw. auf der Interstate nach Coeur d’Alene, dem Hauptort im Norden des „Kartoffelstaates“ Idaho.

Wetter: Gemischt. Temperaturen tagsüber angenehm, nachts im Gebirge fallweise unangenehm, um den Gefrierpunkt. Die Wetterlage nicht stabil, besonders in Hochgebirge rasch wechselnd zwischen Sonnenschein und Regenschauern mit Gewittern. Werde im baumlosen Hochland von Idaho von einem Hagelsturm überrascht, von Gewitterfronten in Wyoming bergauf zum Yellowstone Nationalpark getrieben, und auch in Montana von einem schweren Gewitter mit Hagel nicht verschont.Salzstufen
Fahren auf Interstates, ein eigenes Kapitel. In Utah in der Regel verboten. Wurde also von der Highway Patrol höflich von der Interstate 15 auf die parallel führende Frontage Road verwiesen. Hingegen ist das Radfahren auf den Interstates in Idaho und Montana erlaubt, wenngleich wegen des hohen Lärmpegels nicht immer angenehm.
Radwege? Patchwork! Beispiel Hiawatha Trail, ein von vielen amerikanischen Radfahrern hochgelobter Trail. Die Strecke auf der aufgelassenen Bahntrasse ist beeindruckend, unberührtes bergiges Land, Brücken, Tunnels. Privat initiert, Erhaltung mit Spendengeldern und einer Benützungsgebühr. Das mangelnde öffentliche Interesse ist ebenso evident wie der Geldmangel, die Tunnels sind unbeleuchtet und schlammig, die meilenlange Zufahrt von Saint Regis auf Montana-Gebiet mit schlechten Wegen, nicht gekennzeichneten Sperren wegen Erdrutschen und dgl. eine regelrechte Zumutung. Völlig gegenteilig der Coeur d’Alene Trail. Auch hier die Initiative vorwiegend privat, allerdings wurden hier die ehemaligen Betreiber von Bahn und Bergbau im Umbau von aufgelassener Bahnstrecke zu einem wunderschönen Radweg mit eingebunden.

Highlights? Zahlreich und unterschiedlich. Indianerreservationen, Snake und Missouri River, mehrere Nationalparks wie Grand Teton, Yellowstone, Glacier, zahlreiche Seen. Ein Wolf auf der Jagd im Yellowstone NP, mächtige Bisons, Elche, Hirsche, Antilopen, Erdhörnchen und Schlangen. Hohe Gebirgszüge, Gletscher, Schnee, die Wunderwelt der Geysire und Vulkanfelder in Yellowstone. Geysir_03
Keine ernsten Probleme mit dem Fahrrad, doch nach 7.000 km benötigt es ein Service. Da kommt der Stopp in Coeur d’Alene gelegen. Hier wird es fachmännisch serviciert, während ich zu einer Rundreise mit Tochter und Enkelin in einem Mietauto aufbreche.

Ich habe mich weit von der geplanten, direkt nach Calgary in Kanada führenden Strecke entfernt. Und habe dabei die landschaftlich eintönige Hügellandschaft Nordmontanas gegen die weitaus interessantere Landschaft des Glacier Nationalparks und des Panhandles von Nordidaho eingetauscht. Wobei ich mit dem Tausch durchaus zufrieden bin.

59 Gedanken zu „Rocky Mountains High

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