Die „wahren“ Rockies und der Highway of Tears

3. Etappe 2014. Coeur d’Alene nach Prince Rupert

Durch den Westen Kanadas. Zweites Jahr, dritter Teil 2014 meiner Radtour um die Welt.

Start: 16.06.2014 in Coeur d’Alene, Idaho, USA
Ankunft: 09.07.2014 in Prince Rupert, British Columbia, Kanada
Dauer: 25 Tage, etwa 2.000 km
Gesamt 2014: 102 Tage, 9.000 km
Staaten: Idaho (USA), Alberta und British Columbia (Kanada)
Route: Coeur d’Alene – Eastport/Kingsbridge – Cranbrook – Lake Louise – Jasper – Prince George – Prince RupertNews_20140711_01

Fahrstrecke: Hügelig im Norden Idahos von Coeur D’Alene bis zur amerikanisch/kanadischen Grenzstation Eastport/Kingsbridge.

Flusstäler und Seen im Süden British Columbias (B.C.), hügelig von Cranbrook bis Radium Hot Springs.

Ab Radium fahre ich durch das Herz der kanadischen Rocky Mountains mit Kootenay National Park und Vermillon Pass nach Alberta in das Tal des Bow River. Nordwärts durch den Banff National Park und Jasper National Park auf dem Icefield Parkway nach Jasper.

Über die Great Divide am Yellowhead Pass nach B.C., auf dem Yellowhead Hwy westwärts durch hügeliges und stark bewaldetes Gebiet nach Prince George.

Seen, Wälder und Hügel prägen das Gebiet der Coastal Mountains auf dem Weg über Terrace nach Prince Rupert, das letzte Teilstück durch fjordähnliches Gebiet.

In Prince Rupert nehme ich die Fähre nach Alaska.

Highlights: Kootenay National Park, Steinböcke und Bären.

Vermillon Junction: Nach Blitzschlag 2001 abgebrannte Wälder.

Icefield Parkway zwischen Lake Louise und Jasper: Gletscher, Schneefelder, Wasserfälle, Seen, Canyons, hohe Berge, urige Hostels, eine wahrhaft sehenswerte Landschaft inmitten der Rocky Mountains.

Mount Robson: Weltnaturerbe, steinerner Gigant am Yellowhead Highway.

Yellowhead Hwy, Highway of Tears, extrem einsame Strecke bis Prince George, durch dicht bewaldete Bergflanken der Rocky und Cariboo Mountains, tiefe Schluchten, dunkle Tümpel.

Ancient Forest, der einzige im Inland Kanadas gelegene Regenwald.

Seen, Sümpfe, Wald, Weiden; Elche, Hirsche, Bären, Bieber. Einsame Zeltplätze, einsame Strecken. Doch immer wieder treffe ich andere Radfahrer.News_20140711_02

Wetter: Gemischt. Regen, Sonnenschein, Regen, aber keine Unwetter.

Temperaturen der Jahreszeit und der geografischen Lage angemessen, nie sehr kalt und nie sehr heiß.

Fahre durch mehrere Schlechtwetterfronten. In Küstennähe machen sich pazifische Tiefdruckgebiete durch viele Wolken und fallweise Regenschauer bemerkbar.

Verkehrsverhältnisse: Wegen der dünn besiedelten Landschaft meist nur wenig Verkehr. Viele Fahrzeuge nur auf dem bei Touristen sehr beliebten Icefield Parkway. Dort auf etwa 30 km ein sehr holpriger Seitenstreifen, mühsam mit dem Fahrrad zu fahren. Für eine transkontinentale Straße ist das Verkehrsaufkommen auf Hwy 16 sehr gering, das Radfahren wegen der asfaltierten Seitenstreifen sicher.

Fahrrad: Seil der Gangschaltung reißt bei Burns Lake und wird binnen kürzester Zeit ersetzt.

Hinterradreifen in Prince Rupert erneuert, weil bis zur Karkasse abgefahren.News_20140711_03

Facit: Der Icefield Parkway entschädigte für alle Mühen mit grandiosem Panorama. Mühsamer zu fahren war, weil hügelig und eintönig, die nahezu unbewohnte Gegend zwischen McBride und Prince George. Vereinzelt Wildtiere, hätte allerdings mehr erwartet. Von den wenigen, als Ausgangspunkt für Alaska zur Verfügung stehenden Moglichkeiten wähle ich Prince Rupert. Die Fähre nsch Alaska wird mir die dringend notwendige Ruhepause verschaffen.

Details/Tagebuch: Siehe Tour/Tourenbuch 2014.

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