Kenia 2009 Äquator

Tourenbuch

„What is your mission?“

Bei meinen Radtouren in Afrika vergaßen die Einheimischen nie auf die Standardforderung „give me money“ und auf die Standardfrage „what is your mission?“. Die Forderung war unerfüllbar,  die Frage hingegen leicht zu beantworten: Ich habe keinen Auftrag, keine Mission zu erfüllen.

Ich habe lediglich Rückenschmerzen, meine Schlafstörungen nehmen überhand, ich brauche mehr Bewegung. Radfahren schafft Bewegung, lindert somit meine Rückenschmerzen, je länger die Tour, desto geringer die Probleme mit dem Rücken. Daher erscheint mir eine sehr lange Radtour, eine Weltumradlung, das wirksamste Mittel zur Behebung meiner Rückenschmerzen. Ob diese Rechnung nun richtig oder falsch ist, werde ich in fünf Jahren wissen, am Ende der Reise.

In Südamerika wurde ich häufig mit der Anregung konfrontiert, ein Buch über die zahlreichen Reiseerlebnisse zu verfassen. Lange blieb ich skeptisch, schlussendlich überzeugte mich das Argument, ein Buch könnte mein Vermächtnis für meine Enkelkinder sein. Noch liegt das „Afrikabuch“ als Rohentwurf in einer Schublade, noch habe ich mich nicht zur Veröffentlichung durchgerungen.

Bei meiner Weltumrundung werdet Ihr live dabei ein. Begleitet mich auf Strecken und an Orte, in denen Touristenkarawanen durchziehen. Vielleicht finden wir magische Orte und Strecken abseits der Touristenströme, das ist mein vorrangiges Ziel. Eintragung ins Guinness Buch der Rekorde, und Umrundung der Welt sind ehrgeizige, wenngleich eher zweitrangige Ziele. Ich bin Jakobswege gefahren, dem Eismeer entlang geradelt, habe Afrika und Südamerika durchquert: In absehbarer Zeit werdet Ihr mich auf der Route 66, zum Uluru, auf der Seidenstraße, vielleicht am Karakorum oder Pamir Highway begleiten. Freuen wir uns gemeinsam darauf!

Tourplanung

7 Gedanken zu „Tourenbuch

  1. admin Artikelautor

    Hi there, thanks for your commemt! As I am a biker, not a technician, I don’t have any suggestions to solve the problem you mentioned! Do you know, how I can you remove you from that 4/1 service?

  2. Josef Frena

    Hallo Herr Wobik,
    im Radio Kärnten habe ich Sie gehört und über Ihre Initiativen bewundert. Erinnerungen wurden wach an Revisionen der VB Lienz. Ich verdanke Ihnen einiges an Bankwissen, was Sie mir aus Ihrem grossen Erfahrungsschatz weitergegeben haben.
    Die Volksbankenwelt hat sich dramatisch verändert. Gendir. Pinkl hat mit seinem Umfeld in einem Grössenrausch ( Kommunalkredit und Investkredit ) das was jahrzehntelang aufgebaut wurde demontiert. Als „Belonung“ wurde er dann als “ Retter “ der Hypo Alpe Adria angeheuert und mit grosser Abfertigung belohnt. Regionale Volksbanken kamen in Schwierigkeiten (Totalabwertung PS-Zeichnungen) an der ÖVAG. Mit diesen Gedanken Ihnen weiterhin alles Gute. Josef Frena

    1. admin Artikelautor

      Hallo Herr Frena, schön, von Ihnen zu hòren. Ich bin seit 6 Jahren viel mit dem Fahrrad unterwegs, wundere mich manchmal, was in den Bankensektoren vor sich geht. Doch überrascht bin ich nicht, weil ich ständig beobachte, wie dumm und verantwortungslos vielfach agiert wird. Nur ein Beispiel aus Amerika: Anstatt Energie zu sparen, werden bisher unzugängliche Öl- und Erdgaslager mittels „fracking“ erschlossen. Durch Sprengung tiefliegender Gesteinsschichten und Hineinpressen giftiger Chemikalien wird Erdgas freigesetzt, das Grundwasser jedoch auf Jahrzehnte/-hunderte verseucht, in einem Gebiet so groß wie Frankreich. Die Menschen sind eben nur beschränkt lernfähig.

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